Hanföl
Cannabis sativa
Pflanzenfamilie Cannabinaceae
Die Pflanze kommt in allen warmen bis gemäßigten
Zonen vor.
Das aus den Samen gewonnene grüngelbe bis
dunkelgrüne Öl hat einen leichten Getreidegeschmack und
leicht nussigen Geruch.. Es setzt sich aus Ölsäure,
Palmitin-, Staerin-, Arachin-, Linol-, alpha- und
gamma-Linolensäure zusammen.
Da es sehr gut in die Haut einzieht, eignet es sich
vor allem als Basis von pflegenden Hautölen und
kosmetischen Zubereitungen. Es wird von allen Hauttypen
sehr gut vertragen
Hanf, sein Anbau und die daraus gewonnenen Produkte
waren in den letzten Jahren in vielen Ländern verboten.
Erst neue Züchtungen mit einem THC-Gehalt unter 0,3% und
die Rückbesinnung, daß Hanf eine wertvolle, vielseitige
Kulturpflanze ist, ermöglichten den erneuten Anbau unter
scharfen Sicherheitsauflagen.
Bereits im Mittelalter wurde beispielsweise die Wirkung
von Hanfbutter geschätzt: Bauern aßen Hanfbutter, um
ihre Widerstandskraft zu erhöhen und die
Leistungsfähigkeit zu steigern.
Hanföl hat in der gesamten Pflanzenwelt mit über 80 %
den höchsten Gehalt an essentiellen Fettsäuren und
enthält zudem die lebenswichtige Linolsäure. Beide
Inhaltsstoffe stärken nicht nur das Immunsystem, sondern
sind auch für die Hautpflege sehr von Vorteil. Ein
weiteres Plus des Hanföles: Im Vergleich zu Nachtkerzen-
und Borretschöl, die eine ähnliche Zusammensetzung
aufweisen, ist Hanföl erheblich preiswerter. Darüber
hinaus ähnelt das Fettsäurespektrum von Hanföl mehr
dem der menschlichen Haut, so daß nur selten negative
Hautreaktionen bei der Anwendung auftreten. Im Gegenteil:
Das hautähnliche Spektrum führt zu einer rascheren
Besserung der Hautstruktur.
Einen interessanten Artikel über Hanföl fand ich bei medicine-online.de:
Mit Hanf gegen Neurodermitis
Wundern Sie sich nicht, wenn Ihr Arzt Ihnen künftig Hanf auf Rezept verordnet. Zahlreiche Studien haben nun nachgewiesen, daß Präparate aus Hanfsamen vor allem Hauterkrankungen und Neurodermitis lindern können.
Hanf - ein vieldiskutierter Stoff.
Daß Ärzte einmal Hanf verschreiben würden, hätte noch bis vor wenigen Jahren niemand gedacht. Doch erobern Präparate aus Hanf wie Hanfsamen und Hanföl das einst verlorene Terrain zurück.
Bereits im Mittelalter wurde beispielsweise die Wirkung von Hanfbutter geschätzt: Bauern aßen Hanfbutter, um ihre Widerstandskraft zu erhöhen und die Leistungsfähigkeit zu steigern.
Das Besondere an dem Stoff: Hanfsamen haben in der gesamten Pflanzenwelt mit über 80 % den höchsten Gehalt an essentiellen Fettsäuren und enthalten zudem die lebenswichtige Linolsäure. Beide Inhaltsstoffe stärken nicht nur das Immunsystem, sondern sind auch bei der Behandlung von dermatologischen Erkrankungen überaus wirkungsvoll.
Neurodermitis, die durch einen Mangel an essentiellen Fettsäuren verursacht wird, kann sowohl durch die orale Gabe von Hanfpräparaten als auch durch die Behandlung der entzündeten Haut mit Hanföl gelindert werden.
Und noch einige andere Vorteile haben Hanfpräparate: Im Vergleich zu Nachtkerzen- und Borretschöl, das bisher zur pflanzlichen Therapie von Neurodermitis eingesetzt wurde, ist Hanföl erheblich preiswerter. Darüber hinaus ähnelt das Fettsäurespektrum von Hanföl dem der menschlichen Haut, so daß keine negativen Hautreaktionen bei der Behandlung hervorgerufen werden können. Im Gegenteil: Das ähnliche Spektrum führt zu einer rascheren Linderung der Beschwerden.
Höchste Zeit also, den Wirkstoff Hanf mit neuen Augen zu betrachten und seine Wirksamkeit auch bei der Behandlung anderer Erkrankungen zu testen. (jd)
Das Analysezertifikat
eines naturbelassenen Hanföles wurde mir
freundlicherweise von der Firma Nature
zur Verfügung gestellt.
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Änderung: 18.08.2002 |
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