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Schwarzkümmelöl - ein echtes Allheilmittel?

Wissenschaftlicher Originaltext aus der "Pharmazeutischen Zeitung"


Inhaltsstoffe

Die mohnähnlichen Kapseln enthalten dunkle Samenkörner, die nach der Ernte noch ein wenig nachgetrocknet werden müssen. Das native, kaltgepreßte Öl dieser Samen weist unter anderem einen hohen Gehalt an mehrfach ungesättigten Fettsäuren, wie vor allem der Linolsäure auf, aus der im Körper durch ein Enzym (die Delta-6-Desaturase) die Gamma- Linolen- und die Arachidonsäure entstehen. Über die Zufuhr dieser ungesättigten Fettsäuren (sie sind essentiell, d.h. lebensnotwendig und müssen unserem Körper mit der Nahrung zugeführt werden) erfolgt in unserem Organismus die Synthese hormonähnlich wirkender, immunregulatorischer Stoffe, der sogenannten Prostaglandine. Aus der Gamma-Linolensäure, welche die Zellmembranen stabilisiert, entsteht das Prostaglandin E1 (PGE1), das wiederum stark entzündungshemmend wirkt und die Freisetzung allergischer Mediatoren hemmt. Es stabilisiert außerdem die übersteigerte T-Zellfunktion des Allergikers und unterdrückt die pathologisch gesteigerte humorale Immunreaktion der B-Zellen. Aus der Arachidonsäure entsteht das Prostaglandin E2 (PGE2), welches zusätzlich stark bronchienerweiternd wirkt, was beim allergischen Asthma von therapeuthischem Nutzen ist. Die Inhaltstoffe ähneln teilweise denen von Nachtkerzenöl und Borretschöl, doch ist die Wirkung mit diesen beiden Ölen nicht vergleichbar. Dr. med. Peter Schleicher (München) erklärt dies durch die optimale Synergie (Zusammenwirken) der verschiedenen Fraktionen von Inhaltsstoffen des Schwarzkümmelöls, wodurch es zu dieser einzigartigen Wirkung kommt.

Wirkungsweise

In den Vereinigten Staaten wurde eine exakte Analyse der Inhaltsstoffe des Schwarzkümmelöls und ihrer Wirkungsweise durchgeführt. Diese Untersuchungen haben das uralte, seit Jahrtausenden erprobte Öl als echtes Allheilmittel ausgewiesen. Es werden dem Öl stark antibakterielle und antimykotische Wirkungen bescheinigt. Außerdem wirkt es entzündlichen und allergischen Prozessen entgegen. Es wurde sogar ein bedeutender blutzuckersenkender Effekt festgestellt. Amerikanische Forscher haben auch den ersten wissenschaftlichen Bericht über die Anti-Tumorwirkung von Schwarzkümmelöl erstellt. Durch das Öl werden krankmachende Immunreaktionen unterbunden, welche Auslöser für viele chronische Krankheiten (von Akne über Heuschnupfen bis Krebs) sein können.

Man weiß heute, daß bei allergischen (atopischen) Erkrankungen die Synthese der genannten Prostaglandine PGE1 und PGE2 aus Gamma-Linolensäure und Arachidonsäure gestört ist, wobei hier ein Enzymdefekt der Delta-6-Deseaturase vermutet wird. Die für einen Allergiker notwendige, vermehrte Zufuhr von mehrfach ungesättigten Fettsäuren ist mit der normalen Ernährung nicht möglich. Bei wissenschaftlichen Untersuchungen in Deutschland (Dr. med. Peter Schleicher, München) wurde die Wirkung von ägyptischem Schwarzkümmelöl an über 600 Personen getestet. In 70% der Fälle wird eine Ausheilung der allergischen Erkrankung (Stauballergie, Akne, Neurodermitis, Asthma, allgemeine Abwehrschwäche) bestätigt.

Einnahme-Empfehlung

Schwarzkümmelöl wird als Nahrungsergänzung empfohlen. Es ist ausgezeichnet verträglich und daher auch für Kinder sehr gut geeignet. Es kann sogar zum Kochen verwendet werden. Schwarzkümmelöl sollte über einen Zeitraum von etwa 3 - 6 Monaten bei einer Dosierung von 4 x täglich 500 mg ( = 1 Kapsel Schwarzkümmelöl) oder 2 x täglich 1 ml ( = 20 Tropfen) reinem Schwarzkümmelöl eingenommen werden. Es ist darauf zu achten, nur wirklich reines und geprüftes Öl zu verwenden, da es auch ausgesprochen giftige Schwarzkümmel-Sorten gibt. Zu Beginn der Einnahme kann gelegentlich leichtes Aufstoßen auftreten, das aber nach längerer Einnahmedauer verschwindet. Es wird häufig über eine spürbare Besserung des Wohlbefindens bereits nach wenigen Tagen berichtet.

Auch zur äußerlichen Anwendung ist Schwarzkümmelöl geeignet. Bei Hauterkrankungen wie Neurodermitis, Psoriasis aber auch bei Akne wird das reine Schwarzkümmelöl auf die Haut aufgetragen. Zur leichteren Anwendung wurde das Schwarzkümmelöl aber in Salben verarbeitet. Es stehen zwei verschiedene Salben zur Verfügung. Eine Schwarzkümmelöl-Kräutersalbe in Packungen zu 150g. Diese Salbe enthält ca 25% Schwarzkümmelöl und eine Kombination von Kräuterauszügen, die entzündungshemmend wirken. Eine zweite Salbe ist in der Packungsgröße zu 50g erhältlich. Sie besteht zu 50% aus Schwarzkümmelöl und aus einer Kombination von Ringelblumensalbe und Dorschlebertransalbe. Diese Kombination hat sich ebenfalls bei entzündlichen Hauterkrankungen sehr bewährt.

Botanik

Der Schwarzkümmel (lat. Nigella) gehört zur Familie der Hahnenfußgewächse und ist mit etwa 20 Arten, die bläuliche oder gelbliche Blüten besitzen, im Mittelmeerraum beheimatet. Eine Unterart davon, die Nigella sativa, stammt aus Nordafrika, Südeuropa sowie Vorderasien, wo ihre Samen schon früh als Gewürz und in der Heilkunde verwendet wurden.

Die bis zu 30 cm hohe, krautige Pflanze ist leicht behaart und besitzt weiße, endständig sitzende Blüten, die an den Spitzen der Blütenblätter eine grünliche oder bläuliche Färbung besitzen. Die Samen werden bevorzugt in sonnenreichen Anbaugebieten im Frühjahr ausgesät und Mitte des Sommers geerntet. Einer ihrer nächsten Verwandten ist die in unseren Gärten vorkommende Zierpflanze "Jungfer im Grünen" (Nigella damascena).

Geschichte

Der Samen der Nigella sativa wird schon als "Kümmel" in der Bibel erwähnt und wurde im Altertum als wohlschmeckendes Gewürz ins Brot geknetet.

Im Grab des ägyptischen Pharao Tut-Ench-Ammun fand man als Grabbeigabe ein Fläschchen Schwarzkümmelöl und sogar der Islamische Prophet Mohammed verkündete in seiner Schrift "Hadith": "Schwarzkümmel heilt jede Krankheit außer den Tod". Karl der Große empfahl ihn im "Capitulare de villis" (794 n. Chr.) als Gewürz für den Anbau. Ebenso befahl Ludwig der Fromme den Pächtern der Landgüter Schwarzkümmel zu diesem Zweck anzubauen. Die Botaniker des 16. Jahrhunderts kannten die Nigella sativa als "Schwartzer Kümmel oder Koriander". Als Gewürzpflanze wurde der Schwarzkümmel bei uns früher ebenfalls in Bauerngärten gepflanzt. Heute wird er dort kaum mehr kultiviert, sodaß auch verwilderte Exemplare selten geworden sind. In Indien schreibt man den Samen eine stimulierende stimmungsaufhellende und tonisierende Wirkung zu. Im Orient verwendet man die Gewürzpflanze schon seit Jahrtausendenden zur Heilung von Allergien und Entzündungen, auch zur Anregung des Stoffwechsels und der Sekretion, vor allem aber kommt das Öl der Nigella sativa dort gegen Asthma, Bronchitis und Neurodermitis zur Anwendung. Auch in unseren Breiten wurde es in der Volksmedizin gegen Blähungen, Magen- und Lungenleiden, Gelbsucht etc. eingesetzt.


NEURODERMITIS - ALLERGIEN - ASTHMA bronchiale - HEUSCHNUPFEN

Dr. med. Reinhold Gassner, Facharzt für Hautkrankheiten

NEUE Behandlungsmethode bringt BESCHWERDEFREIHEIT

Therapie mit

Albaracka Oil (dt. Schwarzkümmelöl)


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Obige Autoimmunerkrankungen gehören zum zusammenhängenden atopischen Formenkreis und haben in vielen Fällen eine Wechselwirkung. Das heißt, daß z. B. ein Teil der Neurodermitispatienten auch eine Anlage zur Erkrankung an Asthma oder Allergien und zu Heuschnupfen hat.

Neurodermitisist keine "Hauterkrankung", sondern eine ernährungsbedingte Stoffwechselerkrankung.

Die Krankheit ist bei den Patienten meist latent im Körper vorhanden (Erbanlage). Die Auslöser für das plötzliche Auftreten sind umfangreich: Seelische Probleme, Streß, psychische Instabilität, falsche Ernährung, Disharmonie im Immunsystem, mangelhafter Fettstoffwechsel der Leber....

Asthmatiker leiden unter einer Verengung der Bronchien. Auslöser können Infekte (bakterielles Asthma) oder Allergene (allergisches Asthma) sein. Eine große Anzahl an Asthmapatienten sind auch gleichzeitig Allergiker und leiden zusätzlich an Darmpilzen (candida albicans).

Allergiker leiden unter einer überschießenden Immunreaktion des Körpers auf ein Allergen. Das heißt es wird das in den Mastzellen angelagerte Histamin ins Blut ausgeschüttet, wodurch es zu den unangenehmen Reaktionen kommt.

Immunschwäche: Ein gestörtes Immungleichgewicht ist mit einer Abwehrschwäche verbunden. Dadurch steigt auch die Anfälligkeit für grippale Infekte, Virusinfektionen der Haut und Schleimhäute mit Herpes-Viren. Die körpereigene Abwehr gegen Bakterien wie Streptokokken und Staphylokokken ist vermindert.

Diabetes mellitus: Typ II Diabetes kann auch durch eine allergische Veranlagung ausgelöst werden. Ein perfekt harmonisiertes Immunsystem ist besonders für Zuckerkranke entscheidend. Da die Langzeiteinnahme von Albaracka Oil bei Typ II Diabetikern den Blutzuckerspiegel senkt, sollte die Einnahme unter ärztlicher Aufsicht erfolgen.

PSORIASIS - RHEUMA - GICHT

Psoriasis (Schuppenflechte) gehört zum zusammenhängenden rheumatischen Formenkreis. Diese Erkrankung steht oft in Wechselwirkung mit Rheuma und Gicht. Neben einer genetischen Veranlagung ist meist der Fumarsäurestoffwechsel gestört. Dadurch wachsen die Hautzellen bei Psoriatikern etwa 7 mal schneller an die Oberfläche, wie bei gesunden Personen.

Rheuma: Viele Rheumaformen gehören zum Formenkreis der Autoimmunerkrankungen und weisen damit auf ein gestörtes Immunsystem hin. Belastend für den Rheumatiker sind häufig Pilzbefall des Darmes und die Bildung von zu vielen Säuretoxinen. Schwarzkümmelöl wirkt entzündungshemmend, reduziert die "Schmerzkristalle" und verbessert die Durchblutung im Bereich der schmerzenden Körperstellen.

Pilzerkrankungen (candida albicans): Hauptsächlich betroffen ist der Verdauungstrakt. Die Ausbreitung beginnt oft im Darm und geht weiter über die Speiseröhre zu den Mundschleimhäuten. Hautpilze, Nagelpilze, und Scheidenpilze werden immer häufiger. Schuld ist eine Störung des Bakteriengleichgewichtes im Darm durch ein schwaches Immunsystem. Schwarzkümmelöl hat antimykotische, antibakterielle und antivirale Wirkung und ist zur Candida-Therapie bestens geeignet.

Wichtig für eine Beschwerdelinderung ist in allen Fällen eine gesunde Ernährung.
Das heißt man sollte Alkohol, Nikotin, ungesäuerte Milchprodukte, Nüsse, Zitrusfrüchte, Schweinefleisch ... meiden.

NEUE Behandlungsmethode: Orale Gabe von Albaracka Oil Kapseln. (dt. Schwarzkümmelöl)

Schwarzkümmelöl ist "kein Allheilmitel". Da oben angeführte Erkrankungen jedoch ursächlich in einem engen Zusammenhang stehen - ist die breitgefächerte Wirkungsweise verständlich.

Neurodermitis, Psoriasis, Asthma bronchiale und Allergien sind noch nicht heilbar, aber man kann sie auf einfache Weise erfolgreich behandeln. Auch als nebenwirkungsfreie Dauertherapie bei hartnäckigen Fällen hat sich das Albaracka Oil bestens bewährt.

Ich habe Albaracka Oil als orale Gabe in den letzten zwei Jahren erfolgreich bei Patienten mit Autoimmunerkrankungen getestet und festgestellt, daß etwa 70 % der Anwender damit eine deutliche Verbesserung des Krankheitsbildes, bis hin zur Beschwerdefreiheit erreicht haben.

Erste Therapieerfolge bei konsequenter Einnahme, sind bei Kindern zumeist nach ca. 6 - 8 Wochen, und bei Erwachsenen je nach Krankheitsbild, nach ca. 10 - 12 Wochen deutlich erkennbar.
Man sollte Albaracka Oil für einen Zeitraum von mindestens 3 bis 6 Monaten ohne Unterbrechung einnehmen. (Bei Pilzerkrankungen mindestens 6 Monate). Bewährt hat sich eine Tagesdosis für Erwachsene von 2 ml oder 4 Kapseln. Die Einnahme sollte je zur Hälfte morgens und abends erfolgen. Kinder nehmen je 0,5 ml oder 1 Kapsel morgens und abends. Kleinkinder nehmen 0,3 bis 0,5 ml einmal täglich.

In seltenen Fällen hatten Patienten bei Einnahmebeginn kurzfristig leichtes Aufstoßen. Neurodermitiker und Psoriatiker sollten die ersten 14 Tage eine geringere Dosis einnehmen und bis zur normalen Tagesdosis steigern.

Wirkstoffe und Wirkungsweise:

Das Öl beinhaltet annähernd 100 verschiedene Wirkstoffe wie z. B. Nigellin, Nigellon, Thymochinon, wertvolle mehrfach ungesättigte Fettsäuren und seltene Ölfraktionen, die offensichtlich auf Grund der idealen Zusammensetzung, diese optimale Wirkung auf das Immunsystem haben.

Die mehrfach ungesättigten Fettsäuren werden im Körper zu Gammalinolensäure und zu Prostaglandin (PGE1) umgewandelt. Dieses PGE1 wirkt in der Folge entzündungshemmend, harmonisiert das Immunsystem und hemmt die Freisetzung allergischer Mediatoren.

Neurodermitis und Psoriasis:

Die Inhaltsstoffe des Schwarzkümmelöls heilen die entzündeten Hautstellen und lindern den Juckreiz. Talg- und Schweißdrüsen können wieder besser arbeiten. Die Harmonie im Immunsystem wird wieder hergestellt. Als zusätzlicher Effekt wird Sodbrennen meist schon innerhalb von 10 Tagen auf ein Minimum reduziert, oder verschwindet vollständig. Der Wirkstoff Thymochinon fördert den Gallefluß und reduziert die Verweildauer des Stuhls im Darm. Dadurch werden weniger Giftstoffe resorbiert.

Bei Allergikern wird die zu hohe T-Zellfunktion und die überschießende humorale Immunreaktion der B-Zellen weitgehend stabilisiert. Die Überempfindlichkeit (überschießende Immunreaktion) gegenüber Eiweißkomponenten von Pollen wird reduziert.

Der Wirkstoff Nigellon wirkt gefäßerweiternd und sekretlösend. Asthmatiker erreichen ein deutlich verbessertes Lungenvolumen, haben weniger Atemnotbeschwerden, und der Sekretauswurf wird verbessert.

In akuten Fällen helfen die bekannten Therapien der Schulmedizin. Für die nebenwirkungsfreie Dauertherapie hat sich jedoch Albaracka Oil als echte Alternative erwiesen.


Dr. med. Reinhold Gassner, Facharzt für Haut- und Geschlechtskrankheiten,
10. Oktoberstraße 16/II, A-9560 Feldkirchen,
Tel: 0043-4276-37200, Fax: 0043-4276-37200-4, MobilTel: 0043-664-342-2011

Adresse der Originalveröffentlichung: http://www.myworld.privateweb.at/albaracka/albaracka.htm


ZDF - Redaktion Nachmittagstalk

"Gesundheit!" Mainz, 19.05.99

Zuschauerinformationen

Was alles kann Schwarzkümmelöl? Sendung vom 27. Juli 1999

"Wundermittel Schwarzkümmelöl"

Von Akne, Allergien und Asthma über Blähungen, Cellulitis, Erkältung, Gelenkschmerzen, Konzentrationsschwäche, Nierensteine, Potenzstörungen und Unfruchtbarkeit bis zu Zahnfleischentzündungen reicht die Vielfalt - um nur einige der zahllosen Beispiele zu nennen - der Wirkungsmöglichkeiten, die dem Schwarzkümmelöl nachgesagt werden.

In Ägypten ist die heilende Kraft des Schwarzkümmels seit über 3000 Jahren bekannt, in Nordafrika und Westasien sind Samen und Öl noch heute in jeder Hausapotheke und jeder Küche zu finden. Unter dem Namen "Schwarzer Coriander" ist die Pflanze in Europa seit dem frühen Mittelalter bekannt, wobei allein der schwarze Samen eingesetzt wurde. Die Herstellung des Öls und seine vielfältigen Anwendungsmöglichkeiten waren hierzulande nicht bekannt.

Forschungsstand

Im Zuge der neuerlichen Erforschung traditioneller Heilpflanzen hat auch der Schwarzkümmel in den letzten Jahren eine Renaissance erfahren. Nachgewiesen wurde eine positive Auswirkung auf den Verlauf rheumatischer Erkrankungen, eine wachstumshemmende Wirkung auf Tumorzellen, schließlich soll Schwarzkümmelöl Bakterien und Pilze abtöten und den Blutzucker senken. Erfolge wurden auch bei der Behandlung allergischer Erkrankungen, wie Asthma und Neurodermitis erzielt. Eine umfassende, in Deutschland annerkannte Großstudie liegt noch nicht vor, wird jedoch zur Zeit vorbereitet.

Wirkstoffe

Schwarzkümmel besteht aus einer Vielzahl von über 100 Inhaltsstoffen, worin seine vielseitige Wirkung bei den unterschiedlichsten Krankheiten begründet liegt. Unbestritten ist die positive Wirkung auf das Immunsystem, was in erster Linie auf die im Öl enthaltenen ungesättigten Fettsäuren zurückzuführen ist . Der Körper kann diese lebenswichtigen Substanzen nicht selbst bilden., benötigt sie aber als Baustein für die sog. körpereigenen Prostaglandine, die eine regulierende Funktion im Immunsystem erfüllen. Beim Allergiker ist die Synthese der Prostaglandine gestört, weshalb eine erhöhte Zufuhr ungesättigter Fettsäuren notwendig ist . Bei konsequenter, langfristiger Einnahme kann eine erhebliche Verbesserung der allergischen Symptome erreicht werden. Das im ätherischen Öl des Schwarzkümmels enthaltene Nigellon Semihiprepinon hat eine stark lindernde Wirkung bei Bronchialasthma und Keuchhusten. Zudem enthält es Vitamine und Spurenelemente die sich positiv auf die Funktion des Immunsystems und des Stoffwechsels sowie dei Zellerneuerung auswirken. Es ist somit einer Senkung des Riskos von Herz- und Kreislauferkrankungen dienlich.

Anwendungsgebiete

Aufgrund der Fähigkeit der Zerstörung und Wachstumshemmung von Tumorzellen und der Anregung der Bildung von Knochenmarks- und Immunzellen erscheint Schwarzkümmel als geeignet zur Unterstützung von Krebstherapien. Angewandt wird es auch in der Behandlung von Erkrankungen der Athemwege und bei Allergien. So wurde beispielsweise bei Pollenallergikern durch regelmäßige Einnahme von Schwarzkümmelöl völlige Beschwerdenfreiheit während der Pollenflugsaison erreicht. Auch bei der Therapie von Neurodermitis und chronischen Erkrankungen wird es eingesezt und soll in manchen Fällen die Einnamen von Cortison ersetz haben.

Anwendung

Die Anwendung des Schwarzkümmels erfolgt innerlich oder äußerlich. Der zerstoßene Samen wird vor allem für die Herstellung von Heilmitteln und kosmetischen Rezepturen genutzt. Das Öl wird in Form von Tropfen oder Kapseln nach den Mahlzeiten eingenommen oder zum Kochen verwendet. Die Ölkapseln haben den Vorteil, dass sie genau dosiert und gezielt eingesetzt werden können. Manche Kapseln sind Vitamine und Mineralien beigesetzt. Den höchsten Anteil an wirkungsvollen Substanzen weist der ägyptische Schwarzkümmel auf, besonders reichhaltig als kaltgepresstes Öl. Häufig wird eine Therapie mit Schwarzkümmel mit anderen Mitteln der Naturheilkunde kombiniert (z. B. Apfelessig und Nahrungsergänzung durch Vitamine und Enzyme).

In Deutschland ist Schwarzkümmel bisher nicht als Heilmittel anerkannt, sondern darf lediglich als Nahrungsergänzungsmittel angeboten werden, da es hier bisher keine anerkannte klinische Studie gibt, die seine Wirkunge belegt.


Auszug aus einem Artikel in der Zeitschrift "Die Welt"

Krebs mit Schwarzkümmelöl vorgebeugt

Uraltes Naturmittel von der High-Tech-Medizin neu entdeckt

Von HANS WAGNER

Berlin - Das renommierte Krebsforschungslabor von Hilton Head Island in South Carolina hat kürzlich den islamischen Propheten Mohammed auf eindrucksvolle Weise wissenschaftlich bestätigt:

Dieser hatte vor eineinhalb Jahrtausenden in seiner Schrift "Hadith" bereits verkündet: "Schwarzkümmel heilt jede Krankheit, außer den Tod."

Eine vom Cancer Immuno-Biology Laboratory veröffentlichte Studie kommt zu ganz ähnlichen Ergebnissen. Das Öl der Gewürzpflanze (lat. "nigella sativa") habe eine stark immunregulatorische Wirkung. Es könne ein verrückt spielendes Abwehrsystem wieder normalisieren und optimieren. Auf diese Weise seien Besserungen bei einer Vielzahl von Krankheitsbildern zu erzielen, sogar bei Diabetes und Krebs.

In unseren Breiten hatte sich in früheren Jahren schon einmal eine Tinktur aus Schwarzkümmelöl vor allem bei Lungen-, Magen- und Leberleiden bewährt. Sie wurde in der Homöopathie eingesetzt, ist zwischenzeitlich aber weitgehend in Vergessenheit geraten. Ganz anders in den USA, wo Nahrungsergänzungsprodukte schon einen riesigen Markt haben. Nach intensiven Marktforschungen hat ein großer Lebensmittelproduzent den Schwarzkümmel mit Erfolg in sein Nahrungsergänzungsprogramm aufgenommen.

Den vollständigen Artikel finden Sie unter: http://www.welt.de/daten/1995/09/14/0914ws113368.htx

Das Analysezertifikat eines naturbelassenen Schwarzkümmelöles wurde mir freundlicherweise von der Firma "Nature" zur Verfügung gestellt.

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